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Wolfsburg, 21. April 2017

Bundesbildungsministerin Wanka informiert sich bei Volkswagen über Digitalisierung in der Berufsausbildung

  • Dr. Karlheinz Blessing, Vorstand für Personal und IT: „Wir machen Mitarbeiter frühzeitig fit  für die Digitalisierung"
  • Prof. Dr. Wanka: „Volkswagen bildet auf qualitativ hohem Niveau aus"
  • Volkswagen Auszubildende und Ausbilder stellen Ministerin Praxisbeispiele für Digitalisierung in der Berufsausbildung vor

Marcel Schreyer (23, links) und Kyra Kantelberg Salzgitter (18, rechts), beide Auszubildende zu Industriemechanikern, machen Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Wanka (Mitte) mit dem digitalen Lernformat des Virtuellen Schweißens vertraut. Marcel Schreyer (23, links) und Kyra Kantelberg Salzgitter (18, rechts), beide Auszubildende zu Industriemechanikern, machen Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Wanka (Mitte) mit dem digitalen Lernformat des Virtuellen Schweißens vertraut.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, hat sich heute bei Volkswagen in Wolfsburg über die duale Berufsausbildung und die Digitalisierung in der Berufsausbildung informiert. Empfangen wurde die Ministerin von Dr. Karlheinz Blessing, Vorstand für Personal und IT, vom Chief Digital Officer der Volkswagen Group, Johann Jungwirth, und dem Leiter der Volkswagen Group Academy, Ralph Linde. Zudem machten Auszubildende und Ausbilder unter­schied­licher Berufe anhand von praktischen Beispielen deutlich, wie Volkswagen Digitalisierung und Vernetzung in der beruflichen Bildung vorantreibt.

Blessing sagte: „Wir bei Volkswagen machen unsere Beschäftigten frühzeitig fit für die Digitalisierung. Sie wird die Arbeitswelt in Fabrik und Büro revolutionieren und viele Berufsbilder stark verändern. Außerdem

beschleunigt sie den Informationsfluss rasant und hilft uns, neues Wissen schneller und umfassender weiterzugeben. Kurz: Die Digitalisierung bedeutet für Volkswagen und seine Mitarbeiter neue Perspektiven und neue Chancen. Die wollen wir nutzen."

So bereitet die Marke Volkswagen ihre Beschäftigten auf diese Veränderungen mit intensiver Weiterbildung vor, beispielsweise durch „Qualifizierung on demand", die punktgenau dann digital abrufbar ist, wenn man sie braucht.

Jungwirth betonte in seinem Impulsvortrag: „Der Volkswagen Konzern treibt die digitale Transformation konsequent voran – dafür stehen unsere Studie Sedric zum selbstfahrenden Auto, innovative Mobilitätslösungen und zukunftsweisende Projekte mit internationalen, strategischen Kooperationspartnern. Unsere Vision ist: Mobilität für alle auf Knopfdruck."

Ministerin Wanka sagte: „Volkswagen bildet auf qualitativ hohem Niveau aus. Davon haben mich Auszubildende mit ihren Praxisbeispielen überzeugt. Ich bin beeindruckt, wie selbstverständlich die jungen Frauen und Männer digitale Lernformate anwenden und mit neuesten Technologien umgehen." Anlass ihres Besuchs war die Frühjahrsreise der Ministerin zu Unternehmen und Institutionen, die innovative Ideen umsetzen und die Zukunftsfähigkeit der dualen Berufsausbildung in Deutschland stärken.

Linde betonte: „Digitalisierung und Vernetzung verändern unsere Kultur, unsere Zusammenarbeit, viele Ausbildungsinhalte und die Form unserer Ausbildung. In unseren Qualifizierungen vermitteln wir deshalb nicht nur Fachwissen, sondern ebenso neue Problemlösestrategien und Arbeitsweisen. Dazu haben Auszubildenden der Ministerin praktische Anwendungsbeispiele vorgestellt, die deutlich machen, dass Volkswagen bereits heute die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung und Vernetzung für die Ausbildung seiner Nachwuchskräfte intensiv nutzt."

So machten Auszubildende zu Industriemechanikern die Ministerin mit dem digitalen Lernformat des Virtuellen Schweißens vertraut, das der Gast aus Berlin dann mit Datenhelm und Augmented Reality Technik selbst ausprobierte. Die Schweißsimulation ist ein integriertes Bildungskonzept, das in jeder Phase der Ausbildung ein auf den einzelnen Auszubildenden abgestimmtes Training in Theorie und Praxis möglich macht.

Angehende Technische Produktdesigner und Verfahrensmechaniker zeigten der Ministerin, wie sie spezielle Bauteile für den Wörthersee-GTI 2017 am CAD-Arbeitsplatz selbst konstruieren und mithilfe von 3D-Drucktechnik passgenau anfertigen.

Die Bundesbildungsministerin ist auch Schirmherrin des „Jugend gründet"-Wettbewerbs für innovative Geschäftsideen. Zwei Azubi-Teams, die dieses Jahr an dem Bundeswettbewerb teilnehmen, berichteten Prof. Wanka von ihren Erfahrungen und stellten ihre Ideen in Kurzpräsentationen vor: die Grüne-Welle-App „TraLiCo" für ökologische und ökonomische Autofahrten in Städten sowie die selbstkonstruierten Schnürsenkel-Arretierungen „Lace Locks" aus dem 3D-Drucker, mit denen Sneakers ohne Schleife festsitzen und lässig aussehen.

„Auch bei der Digitalisierung in der Berufsausbildung gehen Unternehmen und Betriebsrat gemeinsam gut voran", sagte Gerardo Scarpino, Vorsitzender des Bildungs­ausschusses des Gesamtbetriebsrats von Volkswagen. „Unsere Auszubildenden haben heute gezeigt, dass sie mit diesen Themen schon sehr vertraut sind."

„Die Automobilindustrie ist eine der Hightech-Branchen Deutschlands. Hier kommen neueste Technologien zum Einsatz. Digitalisierung und Vernetzung verändern die Ausbildung und Qualifizierung in der Berufswelt grundlegend. Sie prägen Lern- und Arbeitsumgebungen und erfordern neue Kompetenzen sowie die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen", sagte Ministerin Wanka zu Abschluss des Besuchs. „Deshalb war mir der heutige Erfahrungsaustausch bei Volkswagen mit Auszubildenden und Bildungsexperten von Volkswagen sehr wichtig."

„Wir wollen diesen Prozess von Veränderung und Innovation gemeinsam gestalten", betonte Wanka. „Deshalb erarbeitet das Bundesbildungs­ministerium mit der Wirtschaft in der Initiative ‚Berufsbildung 4.0‘ zukunftsweisende Antworten." Das stärke den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland. Volkswagen ist Partner dieser Initiative und arbeitet mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) zusammen.


Weitere Fotos finden Sie uns folgendem Link:
https://www.hidrive.strato.com/share/0j.w-15i1w (Passwort: moritz)

Ansprechpartner:

Volkswagen Kommunikation
Hans-Rüdiger Dehning
Personal und Soziales
Tel: +49 5361 9-77173
hans-ruediger.dehning@volkswagen.de

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