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Salzgitter, 12. April 2018

Symposium in Salzgitter: Standort wird effizienter und schafft mit neuen Motoren und E-Komponenten eine verlässliche Zukunftsperspektive

  • 1.600 Effizienzmaßnahmen der Belegschaft verbessern die Produktivität
  • Standort entwickelt sich wie im Zukunftspakt festgeschrieben
  • Einstieg in die E-Mobilität wird sichtbar

An einer Otto-Motoren-Montagelinie stellt Andreas Libowski (rechts) vom werkseigenen MRK-Team einen der 14 kooperierenden Roboter des Standortes vor. An einer Otto-Motoren-Montagelinie stellt Andreas Libowski (rechts) vom werkseigenen MRK-Team einen der 14 kooperierenden Roboter des Standortes vor.

Verbesserte Prozesse bei der Entwicklung und Produktion von Verbrennungsmotoren und Komponenten für elektrische Antriebe machen Volkswagen Salzgitter immer wirtschaftlicher: Mehr als 30 Projekte für Produktionsoptimierungen, mehr Investitionseffizienz und höchste Qualität stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standorts gestern Vorstand und Betriebsrat beim diesjährigen Standortsymposium vor. Ebenfalls im Fokus: der bevorstehende Anlauf noch effizienterer Diesel- und Otto-Motoren, die Entwicklung und Fertigung von E-Komponenten sowie die Fortschritte beim Kompetenzaufbau für die Batteriezelle.

Komponentenvorstand Thomas Schmall sagte: „Das Team in Salzgitter hat die bisherigen Herausforderungen mit Flexibilität und Know-how gemeistert und auf dem Symposium eine große Bandbreite an Optimierungen vorgestellt. Einerseits ertüchtigt die Mannschaft Anlagen, die bereits seit vielen Jahren im Einsatz sind, für neue Produkte. Andererseits werden Zukunftsfelder konsequent angegangen – von der Integration kooperierender Roboter in die Produktion bis zur Batteriezelle.“

Christian Bleiel, Werkleiter Salzgitter und Leiter Geschäftsfeld Motor, erklärte: „Der Standort Salzgitter entwickelt sich wie im Zukunftspakt festgeschrieben. Seine Inhalte setzen wir Punkt für Punkt um, sichern Beschäftigung und erwirtschaften die Mittel für den Einstieg in die
E-Mobilität. Dabei bauen wir auf Ideen der gesamten Belegschaft: Bislang haben wir mehr als 1.600 Maßnahmen erarbeitet und sind deutlich effizienter geworden. Jetzt beginnen wir mit dem Anlagenaufbau für die Rotor- und Stator-Fertigung – unser Einstieg in die elektromobile Serienfertigung.“

Der Vorsitzende des Betriebsrats Salzgitter, Andreas Blechner, bekräftigte, dass der Standort Salzgitter den Vorstand von seiner Leistungs- und Innovationsfähigkeit überzeugt hat: „Besonders freue ich mich darüber, dass Herr Dr. Diess die Auffassung des Betriebsrates teilt und ebenfalls der Meinung ist, dass ein Unternehmen wie Volkswagen die Kompetenz der Batteriezellenfertigung braucht.“

Zu den mehr als 30 in Salzgitter gezeigten Projekten für Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherung gehörte auch das sogenannte Shopfloor-Management, eine Arbeitsmethode, die einen einheitlichen Kommunikationsfluss zwischen Management, Abteilungsleitern, Meistern und Mitarbeitern sicherstellt. Am Beispiel einer Otto-Motoren-Montagelinie wurde gezeigt, wie der Standort mit der „Führen-vor-Ort“-Methode in der Fertigung Kosten senkt, Prozesse stabilisiert und Qualität sowie Mitarbeiterzufriedenheit verbessert. Wichtige Instrumente sind hier Mitarbeiter-Workshops mit daraus resultierenden Effizienzmaßnahmen, das Digitale Shopfloor-Portal und ein elektronisches Schichtbuch. In einem Jahr konnten Anlagenverfügbarkeit und Produktivität der Linie deutlich verbessert werden.

Ein weiteres Thema war die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) im Werk Salzgitter. Heute sind bereits 14 kooperierende Roboter für mehr Produktivität und Ergonomie an den Montagelinien im Einsatz. Aufgebaut, programmiert und in Betrieb genommen werden sie kostengünstig von den Fachleuten des werkseigenen MRK-Teams.

Investitionseffizienz beim Wandel von Fertigungskapazitäten für neue Diesel- und Ottomotoren bildete ebenfalls einen Schwerpunkt des Symposiums. Für Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe wurden „standardisierte Aufnahmekonzepte“ vorgestellt, mit denen Fertigungsanlagen deutlich schneller und günstiger ertüchtigt werden können. Erhebliche Kosten vermieden hat der Standort auch beim Einrüsten von neuen VR6-Motoren in eine bestehende Anlagentechnik. Die Aggregate kommen im Teramont (China) und im Atlas (USA) zum Einsatz.

Im Fokus standen darüber hinaus Zukunftsprodukte: So wird noch in diesem Jahr die Vorserienfertigung von Rotor und Stator für den Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) starten.

Mit dem Center of Excellence Batterie (CoE) baut Salzgitter Batteriezellkompetenz für den Konzern auf, eigene Mitarbeiter werden hierfür weiterqualifiziert, Experten an Bord geholt. Auf dem Symposium wurden Aktivitäten und Ziele der Labor- und Fertigungsbereiche vorgestellt, die aktuell in Salzgitter entstehen.

Ein weiteres Thema war die Entwicklung von effizienten elektrischen Nebenaggregaten, die in den kommenden elektrifizierten Antriebstechnologien und gleichzeitig in konventionellen Antrieben genutzt werden können.

Ansprechpartner:

Volkswagen Kommunikation
Stella Pechmann
Kommunikation Werk Salzgitter
Tel: +49 5341 23-2122
stella.pechmann@volkswagen.de

Betriebsrat
Inka Marohn
Fachreferentin Kommunikation
Tel: +49 5341 23-4670
inka.marohn@volkswagen.de

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